Samstag, 31. März 2018

Märzstickrahmen: Außergewöhnliche Gegensätze,

die man nicht auf den ersten Blick erkennt ;-)))

Ich habe mich für zwei außergewöhnliche Gegensätze entschieden und Schuld daran ist Instagram ;-))). Schon zu Beginn des Monats habe ich mir Gedanken über unser neuestes Stickrahmenthema gemacht. Die Möglichkeiten zu Gegensätze sind ja sooooo vielfältig, dass sie eigentlich gar nicht in einen Rahmen passen. Und doch muss man sich entscheiden und ich habe diese beiden Begriffe gesehen und mich in sie verliebt. Bevor ich sie jedoch bekannt gebe, sollt ihr selbst einmal versuchen, ob ihr sie erratet ;-)). Ich weiß, es ist ganz schön schwierig.


Mein erster Begriff hat ganz viel mit Wolle zu tun. Aus diesem Grunde habe ich ganz viele farbige Bommel mit der Gabel gestaltet. Im Netz findet ihr dazu viele Videos und das "Bommelmachen" habe ich abends am Fernseher sehr gut nebenbei machen können. Von Hand habe ich sie im Halbkreis auf meinen schwarzen Jeansuntergrund genäht, sodass sie eine harmonische Einheit ergeben. Ich habe mich für drei bunte Farben entschieden, um den Kontrast zu dem unteren Teil des Märzstickrahmens herauszuheben.


Mein zweiter Begriff hängt an einer Wäscheleine ;-))). Das gestrickte Wäschestück stammt übrigens noch von der Uroma. Sie hat es meiner Tochter samt einer liebevollen selbstgestrickten Puppe vor einigen Jahren geschenkt. Nun darf das helle Wäschestück als Kontrast zu der bunten "Bommellandschaft" meinen neuen Märzstickrahmen schmücken. Na, kommt ihr schon auf meine beiden "Gegensatzbegriffe"?


Bevor ich euch weitere Hinweise gebe, muss ich noch ein zweites süßes Wäschestück an die Leine hängen, denn Mina hat dies für ihre Barbiepuppe selbst genäht. Es passt einfach auch soooo perfekt zu dem Märzstickrahmen, dass ich euch das unbedingt noch zeigen muss (auch wenn nun etwas mehr Farbe in das Wäschestück kommt ;-))).


Ganz ohne Versteck geht es in meinen Stickrahmen natürlich nicht.
Wie bei den meisten Rahmen, so habe ich auch hier das Hosenbein einer Jeans so verwendet,
dass man zwischen die Bommel und der Wäscheleine etwas verstecken kann ;-))).
In meinem Fall habe ich die beiden Gegensatzbegriffe in der Tasche versteckt .....
Bevor ich sie bekannt gebe,
schauen wir uns doch noch schnell den Märzstickrahmen
von meiner Partnerin Mareike an.
Sie zeigt uns heute sogar zwei außergewöhnliche Märzrahmen,
denn die liebe Seni (leider ohne Blog)
hat sich auch an eine super geniale Umsetzung gewagt.
Wer von euch also Lust hat auch bei unserem Jahresprojekt mitzumachen,
dann nur zu, wir freuen uns riesig über neue Ideen, Umsetzungen 
und vielfältige Stickrahmenlösungen.


So kann unsere gemeinsame Pinnwand immer weiter wachsen.

Gegensätzliche Stickrahmengrüße
sendet Euch
zum Märzabschluss

Karin


Dienstag, 6. März 2018

Ei, Ei, Ei, was schlüpft denn da aus ´nem Ei?

Probenähen für Frau Scheiners
"Drei im Ei"

Als ich den Aufruf von Frau Scheiner zum Probenähen ihres neuen eBooks, das ihr ab heute hier und hier erwerben könnt, auf Instagram entdeckte, habe ich mich sofort gemeldet. Einhörner sind nicht nur bei meiner Tochter zur Zeit ein großes MUSS. Auch die Cousine meines Mannes und zwei gute Freundinnen meiner Tochter lieben Einhörner über alles. Mit dem neuen eBook von Frau Scheiner kann ich so nicht nur meiner Tochter, sondern auch vielen anderen Freunden mit einem Zauberwesen eine große Freude machen. Zudem gibt es an der Grundschule meiner Tochter eine komplette Hasenklasse und einige Freundinnen meiner Tochter würden sich sicherlich über ein süßes "Überraschungsei" freuen ;-)). Ich habe mich auf jeden Fall riesig gefreut, dass ich gemeinsam mit 30 Probenäherinnen das neue eBook "Drei im Ei" testen durfte. Schaut euch mal bei Frau Scheiner die vielen außergewöhnlichen und sehr individuellen Ergebnisse an! Da habe ich doch gleich wieder neue Ideen. Ob sich nicht auch eine Giraffe aus dem Ei pellen könnte? (Meine Jüngste ist nämlich in einer Giraffenklasse ;-))).) Unser Osterfrühstück wird in diesem Jahr nun äußerst tierisch, da drei entzückende Wesen die bunten Eier verbergen ;-))).


Als Erstes habe ich das Häschen von Frau Scheiner genäht. 
Doch irgendwie ist meine Öffnung am unteren Rand zu breit geraten 
und meine Tochter kam auf die Idee, 
dass das Häschen doch perfekt über ihren Dutt passen könnte ;-))).


So kann sie nun während der Osterzeit im Ballettunterricht damit glänzen ;-))).
Ach, Kinder haben einfach die besten Ideen ;-)))).
Als Nächstes ist dieses Zebra unter meiner Nähmaschine hervorgesprungen ;-))).


Mein Mann liebt Zebras so sehr,
dass er sogar für unsere Hochzeit vor Jahren sein Motorrad mit Zebrafell schmückte
und mit Heißkleber den Tank damit umklebte.
Liebevoll nennt er sein Fahrzeug auch "Mein Zebra".
Einige Fellreste davon schlummern immer noch in meiner Restekiste
und konnten nun zu einer kleinen Osterüberraschung für ihn genutzt werden ;-).


Was wäre ein Osterfrühstück ohne meinen geliebten Pinguin? 
Ja, so ein Pinguin lässt sich doch auch ganz schnell als Eierwärmer realisieren.
Mit einem Streichelstöffchen und den liebevollen Begriffen:
"sweetheart", "honey" und "darling"
wird er hoffentlich auch ein buntes Ei für mich an Ostern verstecken ;-).


Für meine Tochter entwickelte ich schließlich ein träumendes Zauberwesen
aus zotteligem Kunstfell,
goldigen Bordestücken und blumigen Jerseyresten.
Bevor ich das liebliche Wesen zusammennähte,
hatte meine Tochter aber wieder eine glänzende Idee:


Wie wäre es mit einem Schnittmuster für eine süße Einhornmütze?
Als ich meiner Familie dann den Vorschlag eines neuen Familienkostüms
für die nächste Karnevalsession machte,
gab es allerdings laute Proteste von den Zwillingen ;-))).
Für meine pubertierenden Jungs habe ich leider auch noch nicht
die passende Idee für ihren ganz persönlichen Eierwärmer
am Osterfrühstücksmorgen gefunden.
Vielleicht fällt Euch ja etwas Individuelles ein,
dann freue ich mich sehr über kreative Vorschläge ;-)).


Hier streiten sich gerade die drei wildgewordenen Tiereier,
wer denn der oder die Schönste auf dem Ostertisch werden wird?


Dabei zeigen sie sich nicht immer von ihrer besten Seite ;-))).


Sie müssen aufpassen, dass sie sich nicht gegenseitig umhauen ;-)).


Am Ende aber halten doch alle zusammen,


und glänzen wie ein echter Star ;-))).
Mir hat es große Freude gemacht das neue eBook von Frau Scheiner zu testen.
Aber Vorsicht: es macht süchtig!
Und vor allem lässt es eine unglaubliche Kreativität zu.
Wenn ihr nicht gleich mit so dickem Fellstoff beginnt,
können auch Nähanfänger schnell traumhaft schöne Ergebnisse erzielen.
Ich danke ganz herzlich Anita für das entgegengebrachte Vertrauen
und wünsche Euch viel Freude beim Anschauen
und vor allem beim Nacharbeiten.

Tierische Vorostergrüße
sendet Euch

Karin













Mittwoch, 28. Februar 2018

Februarstickrahmen: Mit Glitter und Funkeln

blicken wir unter die Meeresoberfläche 
& damit ins Reich der Meerjungfrauen


Meine Stickrahmenpartnerin Mareike hat bereits an Karneval vermutet,
dass mein Februarstickrahmen auch mit unserem diesjährigen Karnevalsfamilienkostüm in Verbindung stehen könnte. Unsere Tochter, eine kleine Karnevalsprinzessin, hat sich in diesem Jahr eine Meerjungfrauengeburtstagsparty gewünscht. Deshalb haben wir auch das Meerjungfrauenthema an Karneval umgesetzt. Da meine Zwillingsjungs natürlich keine Meerjungfrauen werden wollten, sind sie Meerwesen, die meinen Mann, den Neptun, hilfreich unterstützen ;-)). 


Glitter und Funkel als Thema passt einfach perfekt, 
denn zu Minas Meerjungfrauengeburtstagsparty 


habe ich zahlreiche Meerjungfrauen aus Glitzerpapier ausgestanzt, die tatsächlich funkeln.
Die einzelnen Glitterpartikel des Papiers sind nicht nur im Bild wunderschöön anzusehen, sondern auch überall auf dem Basteltisch, dem Boden und sogar im Gesicht verstreut ;-))).
Im Stickrahmen selbst sind neben einer Meerjungfraue
noch verschiedene weitere Glitzerpunkte hinzugekommen.


Mit unterschiedlichen Stanz- und Prägeformen von Sizzix und Stampin up 
habe ich das Fischernetz, die Meerwellen, die Luftblasen 
sowie den Meeresboden ausgeschnitten und mit der Maschine oder von Hand aufgenäht. 


Die Hintergrundgestaltung habe ich eigentlich schon im Januar angefertigt. Doch hatte der kleingedruckte Hintergrund leider nicht zu dem Januarstickrahmen gepasst. Als Meereshintergrund, finde ich jedoch die bedruckte türkisfarbene Jeans absolut passend. Zunächst habe ich mit einer Flasche und Noppenfolie einzelne Punkte aufgedruckt. In ähnlicher Weise hat dies Mareike in einem Meeresstickrahmen im letzten Jahr auch gemacht. Um ein wenig mehr zu experimentieren, habe ich als Nächstes verschiedene Nähutensilien zum Drucken benutzt.


Die kreisförmigen Ringe mit abstehenden Stacheln finde ich ganz Besonders reizvoll.


Für perfekte "Blubberblasen" eignen sich Garnrollen.


Aber auch der Druck von alten Spulen sehen geheimnisvoll aus.


Ein kleines Deckchen, welches als Untersetzer für Gläser genutzt wird 
und das ich vor einiger Zeit von meiner Mutter geschenkt bekommen habe,
hat sich als Unterwasserpflanze in meinen Stickrahmen geschlichen.


Eine zweite glitzernde, hellere Unterwasserpflanze, einige Muscheln und ein Glitzerstoff als Meeresgrund, vervollständigen nun meinen Februarrahmen. Meine ursprüngliche Idee durch ein Bullauge auf die Unterwasserwelt zu blicken, hat mich vor eine große Herausforderung gestellt.


Diese Bastelarbeit meiner Tochter galt mir als Inspirationsquelle. So sollte das Bullauge auf meinem Februarstickrahmen nicht nur appliziert werden, sondern wie bei den beiden Pappteller etwas herausragen. Deshalb nähte ich aus grauem, silber schimmernden Stoff, was an das Glänzen eines echten Bootsfensters erinnert, einen Schlauch. Mit Füllwatte gefüllt gibt er dem Schlauch das geeignete Volumen. Schließlich befestigte ich ihn mit Heißkleber am Rand des Stickrahmens und setzte zum Abschluss einige Spiegelchen auf, die sehr stark an die Bootsschrauben erinnern.
Ich hoffe, dass ich euch mit meinem Meerjungfrauenreich gefangen habe ;-).

Mareikes faszinierender Stickrahmen entführt uns ins Reich der Milchstraße
(wo ich nun auch dringend hin muss) ....

Glitterfunkelnde Grüße von der kleinen Meerjungfrau
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Muster-Mittwoch





Mittwoch, 31. Januar 2018

Das große Los im Januarstickrahmen

oder 
Eine wagemutige Umsetzung des Buches 
"Das große Los"
von Meike Winnemuth



Ein neues Jahr hat begonnen und auf meinem Blog war es sehr sehr ruhig. Zunächst waren wir in einem sehr entspannten und erholsamen Winterurlaub in Österreich. Kaum zurück, gab es den üblichen Januartrubel in der Schule. Ich kann es ja verstehen, die Noten müssen gemacht werden, aber meine Zwillinge mussten wirklich soooo viel arbeiten .... naja, es ist geschafft und das Lernen hat sich auch gelohnt. Mit großen Schritten geht es nun auch noch auf Karneval und den Geburtstag meiner Tochter zu. Da ich ja seit Jahren ein Familienkostüm für uns ausarbeite (zum Beispiel dieses Eisbärenkostüm im letzten Jahr, das Star Wars Kostüm hier und hier oder die Störche zur Geburt unserer Tochter, die Eislocken zur Eisköniginnenzeit  oder der Froschkönig) ... hat das Entwickeln und Nähen bisher auch schon sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Aber darüber muss ich euch in einem anderen Post berichten. Heute ist nun schon der 31. Jänna und höchste Zeit euch meinen Stickrahmen zu zeigen. Mareike und ich haben uns im letzten Jahr geeinigt, dass unsere Leser die Begriffe vorschlagen durften. Ich weiß leider nicht genau, wer den Begriff "Wagemut" gewählt hat, aber ich danke von Herzen für diese Herausforderung. Seit etwas mehr als zwei Jahren trage ich nämlich schon eine Idee mit mir herum, die mir beim Lesen des Buches: "Das große Los"  von Meike Winnemuth im Kopf herumschwirrte. Per Zufall habe ich das "große Los" beim Stöbern im Netz entdeckt und mir sofort eine gebundene Ausgabe besorgt. Das Buch ist ein echter Glücksgriff, ein wahrer Schatz und Wegweiser für mich. Schon nach den ersten Worten war (und bin ich immer wieder) von dem Stil, den Worten und dem Aufbau so gefesselt, dass ich mir sogleich das passende Hörspiel bestellte.


Eine total geniale Symbiose: Buch und Hörspiel entweder zusammen oder aber auch abwechselnd auf sich wirken zu lassen. Ich kann es nur empfehlen. Die Stimme der Autorin selbst zu hören und nach Belieben im Buch mitzulesen ist einfach ein pures Vergnügen. Tonfall, Gefühle und Sichtweisen machen das geschriebene Wort noch lebendiger und erlebbarer. Als Leser bzw. Hörer hatte ich oft das Gefühl ihre Reise um die Welt zu begleiten, fast so als wäre ich selbst wirklich dabei. Witzig und originell der Aufbau, mit Briefen an Freunde, Eltern oder sogar an sich selbst (was ich absolut genial finde), die Auswahl der Fotos im Buch, Meikes besondere Betonungen, die Einblicke in ihre Erlebnisse und ganz besonders in ihre Gefühlswelt, die Auswahl der Zitate, Lebensweisheiten und Vergleiche und letztlich auch ihre 10 Punkte Zusammenfassungen am Ende eines Kapitels ... alles zusammen ist unglaublich erfrischend und zugleich witzig, neugierig machend, faszinierend, am liebsten würde man sich selbst sofort auf den Weg machen .... mit einem Wort: SERENDIPITY = ein absolut glücklicher Zufall für mich. Und da bin ich eigentlich auch schon mittendrin in meiner Idee: einen Stickrahmen zu diesem Buch zu gestalten. Man könnte doch eine Weltkarte mit den Städten als Untergrund nehmen, von jeder Stadt das Wahrzeichen auszuwählen, welche man dann mithilfe von Magneten auf die passenden Megacities legen könnte .... so meine ursprüngliche Idee. Für jeden, der das Buch noch nicht kennt: die Autorin gewinnt bei der Sendung: "Wer wird Millionär?" eine halbe Million und macht sich dann auf die Reise. Zwölf Städte in zwölf Monaten. Was für ein Wagnis und was für ein unglaubliches Jahr sie sich damit 2011 erfüllt. Und das allerbeste: Das Geld hätte sie gar nicht benötigt. Aber ohne diesen Gewinn wäre sie nie auf die Idee gekommen sich dieses Jahr Auszeit überhaupt zu gönnen. Serendipity eben!


Es brauchte dann den richtigen Anstupser, den ich nun von Mareikes per Zufall ausgesuchten Januarleserbegriff: "Wagemut" bekommen habe, um diese Idee nun auch umzusetzen. Wieder so ein glücklicher Zufall das Namensspiel mit der Autorin selbst und unserem neuen Begriff ;-))). Wagemut und Winnemuth, darin steckt für mich win, also gewinne oder wage Mut. Vielleicht für den ein oder anderen Leser etwas zu weit hergeholt, aber ich sehe eine Verbindung. Ebenso erkenne ich eine Verbindung mit den Namen, denn Mareike - meine langjährige Stickrahmenjahresprojektfreundin - und der Vorname der Buchautorin Meike ähneln sich ja auch sehr.


Als Hintergrund habe ich - wie schon so häufig - Reste einer mintfarbenen Jeanshose verwendet. Bei Stina (fragolinchen) entdeckte ich das Freebie einer Weltkarte zum Plottern. Nach einigen wenigen Änderungen konnte ich schnell die schwarze Folie mit der ausgeplotterten Welt aufbügeln. Die Reise, die Meike im Laufe des Jahres machte, habe ich anschließend mit der Nähmaschine aufgenäht und die einzelnen Städte mit einem Glitzerpunkt markiert. Die Gestaltung des Hintergrundes war dann doch gar nicht mehr so aufwändig, wie ursprünglich gedacht. Deshalb an dieser Stelle einen ganz lieben Dank an Stina Doch mit dem Hintergrund habe ich ja noch nicht das Buch so aufgegriffen, wie ich mir das dann im Kopf so schön ausgemalt hatte. Als ich das erste Kapitel des Buches las, bemerkte ich, dass mich nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt fesselten, sondern auch Meikes ganz persönliche Erlebnisse und Eindrücke. So ging ich im Netz auf Bildersuche, die das besondere Erleben von Meike zum Ausdruck bringen: 
in Sydney war dies beispielsweise der "Bridge Climb" auf die Harbour Bridge,
in Buenos Aires das wie "mit einem Lineal durchgerasterte Straßennetz",
in Mumbai das" geräuschlose Kollidieren zweier Welten",
in Shanghai der Blick auf eine Zickzackbrücke, um "Dämonen abzuhalten oder abzuwehren, da diese sich angeblich nur geradeaus bewegen können",
in Honululu sich einfach fallen zu lassen, zu genießen und sich überraschen zu lassen,
und schließlich in San Francisco die Brücke! Klar, die Golden Gate Bridge (war übrigens auch ein Highlight meiner bzw. unserer Hochzeitsreise und deshalb ein absolutes MUSS für diesen Stickrahmen).



Da ich erst Ende Januar mich so richtig mit der Ausarbeitung des Stickrahmens beschäftigen konnte, bin ich auch noch mittendrin. So kann ich euch deshalb heute zunächst einmal nur das erste halbe Jahr von Meikes Reise zeigen. Da ich mir weiterhin auch beim Lesen und Hören des großen Loses wieder Zeit lassen möchte, wird es demnächst eine Fortsetzung geben. Auf der Rückseite der Bildkärtchen habe ich bedeutsame Worte, die Meike in der jeweiligen Stadt erlebt und im Buch aufgeschrieben hat, ausgedruckt. Mithilfe eines innenliegenden Magnetens können nun entweder die Bildflächen oder die Sätze aufgedeckt, verschoben und immer wieder neu angeordnet werden. Ein kleines Spiel ergibt sich daraus, was meine Kinder bereits begeisterte.


Auf der Rückseite des Stickrahmens werde ich eine Tasche auf- oder einnähen, um die einzelnen Kärtchen aufzubewahren. Weiterhin wird es eine zweite Kartengruppe geben mit Monats- und Städtenamen, sodass meine Kinder nicht nur fleißig die Orientierung auf der Welt lernen können, sondern auch "ihre momentan zu erlernende Schulsprache" trainieren ;-). Bei der Erstellung der Kärtchen bin ich nämlich auf die Idee gekommen, die Monatsnamen in Englisch für meine Tochter, in Französisch für meinen Sohn Tim und für seinen Zwillingsbruder in Spanisch abzubilden. 


Außerdem möchte ich in der Tasche unsere Familienerlebnisse oder magischen Momente des Jahres 2018 festhalten. Zu Beginn des Jahres habe ich nämlich auf vielen Blogs und auf Instagrambildern gesehen, dass sich Blogger ein Glas aufstellen, um bestimmte Glücksmomente aufzuschreiben, um diese dann am Ende des Jahres hervorzunehmen und gemeinsam zu lesen. 


Ich bin sehr gespannt, welche Begriffe wir an Silvester darin finden werden. 
In jedem Fall hoffe ich, dass die Rückseite des Stickrahmens reich gefüllt sein wird.
Und getreu dem Motto Meikes: Mehr dürfen, weniger müssen,
erlaube ich mir heute, einen fast fertigen Rahmen zu präsentieren.
Auch Mareike hat ihren Januarrahmen schon fertig.
Ich gehe jetzt endlich auch mal bei ihr schauen, lesen und staunen.


Love the moment!

Karin