Freitag, 23. Juni 2017

Vorfreude auf die Textil Art in Berlin

Morgen geht´s los



Ganz früh werden Carmen (Roetsch) und ich uns morgen auf den Weg machen, um gemeinsam die Textil Art in Berlin zu besuchen. Ich bin schon ganz schön aufgeregt und voller Vorfreude. Zwei Tage dürfen wir uns ganz unserem Hobby widmen. Natürlich werden wir beide ganz ausführlich über unseren Besuch berichten und bestimmt viele Fotos zeigen.
Am Sonntag werden wir sogar einen kleinen Workshop besuchen:

Monotypie auf Stoff: Drucken mit Gelatineplatten

Und wenn wir schon mal in Berlin sind, da wäre es natürlich auch schön vielleicht einige liebe Bloggerinnen zu treffen. Wer Lust hat an einem spontanen Bloggertreffen mit Carmen und mir,
der kann mir gerne bis heute Abend 21.00 Uhr in einem Kommentar Bescheid geben.
Wer die Textil Art am Sonntag, den 25.06.2017 besucht, 
der kann uns auch gegen 14.00 Uhr im 3.OG vor dem Raum 334 treffen.
Wir würden uns freuen.

Vorfreudige Grüße
sendet

Karin

verlinkt mit Freutag,

Freitag, 9. Juni 2017

Verspäteter Maistickrahmen

Gelb - wandelbar - Quasten

Zunächst muss ich mich entschuldigen, dass ich erst heute meinen Maistickrahmen zeigen kann. Obwohl er schon seit Ende Mai hier fertig liegt, habe ich es einfach nicht geschafft darüber zu schreiben. Besonders in der Schule geht es nun in den Endspurt und die Kinder müssen noch einmal zeigen, was sie alles können. Aber auch privat hatte ich in der letzten Woche jeden Tag Termine, die mich auf der einen Seite sehr erfüllt, aber auch meine ganze Zeit und Kraft in Anspruch genommen haben. Zum Beispiel habe ich mit einer Freundin in einer Grundschule Plakate zum Thema: "Alles Banane" gestaltet, im Kindergarten habe ich ein künstlerisches Projekt zum "Sommer" durchgeführt, nebenbei auf ein krankes Kind vormittags aufgepasst, natürlich auch meine KunstAG und noch einmal ein halbes Bühnenbild für ein Movicals mit Kindern gestaltet ... ach ja, da gab es noch eine Feierlichkeit, Ausflüge ins Schloss Augustusburg nach Brühl (total sehenswert) und in die Bundeskunsthalle nach Bonn in die aktuelle Ausstellung: "Comics" (wirklich absolut fantastisch für Klein und Groß) und ich habe spontan eine vierköpfige Familie, die aus ihrer Wohnung evakuiert werden musste, aufgenommen ... ja und der Haushalt? Na der erledigt sich doch so ganz nebenbei - oder? Der leidet und wenn man schon seit 3 Tagen einkaufen möchte, da hat man keine Milch mehr, kein Brot und backt das Brot statt mit Milch mit Sahne (schmeckt lecker). Ich glaube nun habe ich genug über die Zeiteinteilung einer Dreifachmama geplaudert. Jetzt bin ich froh und glücklich ein wenig Zeit zu haben, um euch endlich meinen Maistickrahmen zu präsentieren:



Die Begriffe: "Gelb - Quasten und veränderbar" habe ich für diesen Monat ausgesucht, denn ich hatte meinen Stickrahmen schon im Kopf. Das er dann doch ganz anders aussieht als geplant, das ist für mich schon zur Normalität geworden. Schließlich ist das Stickrahmenjahresprojekt von Mareike und mir schon im dritten Jahr und da gab es schon ganz häufig unerwartete und überraschende Ergebnisse. 

Geplant war einen äußeren Ring mit Quasten um den äußeren Stickrahmenring zu binden.
Dazu wählte ich zweifarbigen Bast in Gelb und Orange.
Das aufwändige Binden um den Rahmen hat sich in jedem Fall gelohnt:


Herausgekommen ist ein wundervoller Bilderrahmen,
den Mina oder auch andere Kinder nicht nur zu Karneval benutzen kann ;-)).


Problematisch bzw. was ich nicht bedacht habe:
durch das Binden mit dem Bast, passte der Stickrahmen nicht mehr
auf den Innenrahmen. Alles Aufschrauben und Drücken half nichts.
Da musste eine Lösung her.
Ich habe doch noch meinen Tigerstickrahmen aus dem Jahr 2015:

Alle Teile des Rahmens sind beweglich durch die innenliegenden Magnete
und der Stickrahmen ist etwas kleiner als meine derzeitigen Rahmen.
Er passt haargenau und hat sogar schon die perfekte Farbe für meine
Idee einen Löwenstickrahmen zu gestalten.


Als ich den Stickrahmen so betrachtete, habe ich dann statt des Löwens eher
eine Sonne gesehen ;-)))


Oder ist es doch eher eine "Emotioncard" ????


Nicht gleich so traurig, der Stickrahmen wird doch gleich zum
Löwen
-war doch schließlich so geplant-!
Aber zuerst bekommt die Sonne noch eine passende Sonnenbrille ;-))).


Hui, so viele Möglichkeiten, die dieser Rahmen bietet.
Die innenliegenden Magnete, die unterschiedlich ausgestalteten Seiten
(einmal der Wollfilz und auf der andereren Seite das goldene Snap Pap)
der einzelnen Teile, ergeben unendliche Möglichkeiten.
Und doch wollte ich doch ursprünglich nur einen ganz individuellen Löwen gestalten....

Gut gebrüllt kleiner Löwe,
aber jetzt wird es noch goldiger ;-)))))!!!!


Aber der Löwe sollte auch noch die Sonnenbrille aufsetzen ;-)))!


Puhhhh, ein solch wandelbarer, gelber, mit Qasten umhüllter Stickrahmen
muss nun endlich noch in unsere Jahressammlung.
Ihr müsst euch unbedingt auch noch den großartigen Maistickrahmen 
von Mareike anschauen. Der ist grandios.
Und ich muss mich nun ganz doll beeilen, denn sie hat sogar schon ihren 
Junirahmen fertig. Ich weiß die drei von ihr ausgesuchten Begriffe
schon nicht mehr. Aber halt: eines weiß ich doch noch -
mixed media. Das passt sowieso zu mir ;-)))).

Sonniggoldige Löwenbrillengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Stickrahmenprojekt, Freutag, Resteverwertung












Dienstag, 30. Mai 2017

Kordel-Rosen-Muster

am Dienstag Abend


Ich komme gerade von einem wunderschönen Konzert und ich genieße noch die vielfältige Musik, die uns in dem Musikraum an der Schule meines Sohnes präsentiert wurde. Wirklich klasse, was sowohl die Schüler und Schülerinnen als auch die Musiklehrer uns vorstellten. Meine Zwillinge haben auch einige Stücke präsentiert und ich bin stolz, dass alles so gut geklappt hat. Übrigens besuchen meine Zwillinge zwei unterschiedliche Schulen, aber heute durften sie bei dem Familienkonzert zusammen auftreten und das finde ich ganz besonders schön. Ein Vater hat mit seiner Tochter sogar im Duett gesungen und dazu Gitarre und Querflöte gespielt. So fantastisch. Auch ehemalige Schüler finden immer noch den Weg an unsere Schule und sorgen mit ihrem Talent für einen spektakulären Hörgenuss. Ein großes Lob an alle die mitgewirkt und natürlich diesen schönen Abend uns ermöglicht haben. Diese Rosen schicke ich deshalb nicht nur an Frau Müllerin, sondern auch an alle Musikkünstler.


Als Ausgangsbild zeige ich heute eine Gelli-Karte mit Kordelmuster.
Ich habe sie bei meiner Freundin in einem Stapel entdeckt und sie hat sie mir sofort geschenkt,
als ich so davon begeistert war. Lieben Dank liebe Marina.


Die Karte passt einfach perfekt sowohl zum Bänder- und Knotenmonat Mai bei Michaela
als auch zum Juni mit dem neuen Thema Rosen.



Mit dem Computer lassen sich damit ganz herrliche Muster entwickeln.
 

Sogar ein Ölgemälde lässt sich ganz leicht zaubern.
Nun bin ich sehr gespannt, ob sich bereits schon mehr Rosenmuster
in Michaelas Sammlung wiederfinden, die beide Monate verbinden.

Rosige Mustergrüße
sendet Euch zu später Stunde

Karin



Freitag, 26. Mai 2017

Ein Foto von mir in der Mollie Makes

was für eine Freude!

Habt ihr auch eine Lieblingszeitschrift, die ihr jeden Monat schon sehnsüchtig erwartet? Ich liebe die Mollie Makes und als ich auf der h & h in Köln war, bin ich auch Anja Brinkmann begegnet. Klar, dass ich total gerne ein Foto mit ihr machen wollte (auf Instagram konntet ihr das auch schon sehen). Als ich diese Woche die neue Mollie aufgeschlug und ein Bild von Maki und mir direkt auf der ersten Seite entdeckte, war ich natürlich aus dem Häuschen. Ich in der Mollie Makes, ach das ist schon klasse. 




Nun müsste sich noch ein zweiter großer Wunsch erfüllen,
dass Maki meine Seite und Ideen entdeckt und vielleicht sogar ein Vorschlag 
von mir in einer Ausgabe der Mollie Makes veröffentlicht.
Träumen darf man ja ;-))).
Die Überraschung mit dem Foto in der neuesten Ausgabe
ist Maki in jedem Fall gelungen.
Ich freue mich sehr
und danke vielmals.

Freudige Freitagsgrüße
 sendet

Karin

verlinkt mit Freutag,











Dienstag, 23. Mai 2017

Mäusetasch als Konfirmationsgeschenk

mit Füllung ;-)))

Geht es euch auch so, dass ihr ungerne Geld einfach so im Umschlag verschenkt? Ich lasse mir gerne eine kleine Überraschung dazu einfallen. So habe ich eine "Mäusetasch" als Spardose kreiert und ich hoffe, dass sie inzwischen mit vielen "Mäusen" prall gefüllt ist ;-).

Und so gehts:
Man nehme eine alte Jeans und trenne eine Potasche heraus. 
Versäubere sie, damit sie nicht einreißt
und plottert eine hübsche Aufschrift:
beispielsweise "Mäusetasch" ;-)


Dann habe ich schnell mit der Silhouette Cameo ein kleines Mäuschen entwickelt - 
naja, ganz so schnell ging es dann doch nicht.
Die schwarze Folie scheint zu alt zu sein, 
denn beim Aufbügeln hat sie sich total verzogen und abgelöst :-(.
Zum Glück habe ich noch Textilmarker im Schrank 
und damit habe ich dann den Bauch sowie das Mäuseschwänzchen
wieder nachgezeichnet ;-))). 
Pssst: übrigens ist das E der Tasche auch nicht komplett ausgeplottert gewesen
und so ist aus der ehemaligen Mäusetasche eben eine "Mäusetasch" geworden.
Hat doch auch was, oder?


Meine Kinder finden die Spartasch cool.
Nun hoffe ich, dass auch der Konfirmand sie mag.

Mäuschengrüße
schickt Euch

Karin


Montag, 15. Mai 2017

Doppeltes Muttertagsgeschenk

eine Karte mit Armband

Wer sagt eigentlich das eine Karte nur eine Karte sein soll? Niemand, da habt ihr recht! Es gibt inzwischen schon soooo viele Ideen, aber ich habe meine heutige Umsetzung bisher noch nicht entdeckt. Und dabei ist alles rein zufällig entstanden. Das finde ich gerade ganz besonders schön. Auch liebe ich es, wenn ich "Dinge" oder besser meine Projekte kombinieren kann und deshalb ist diese Karte etwas ganz Besonders geworden.
 

Eigentlich wollte ich sowohl für Susanne (Frau Nahtlust und ihre Papierliebesammlung) ein Vögelchen für ihre Monatssammlung im Mai als Scherenschnitt entwickeln, als auch für meine Mutter ein schönes Geschenk basteln. Bei Instagram entdeckte ich bei Jaqueline (nadelfein & kringelbunt) ein tolles Vögelchen aus Tafelfolie, welches sie nach einer Vorlage von Emily Hogart angefertigt hat. Das habe ich als Inspiration genommen und einfach mal ein wenig drauf los geschnitten. Ich muss gestehen, fast hätte ich das ganze Vögelchen einfach nur ausgeschnitten :-0. Blöder Anfängerfehler, ich weiß! Man sollte sich eben doch vorher eine Skizze anfertigen ;-))). 


Als Nächstes habe ich die Grüße aufgestempelt und ein großes und kleines Herz ausgeschnitten. Das Vögelchen zwitschert sozusagen diese Grüße an meine Mami ;-)). 


Die Herzform habe ich aus Zeitungspapier ausgeschnitten und als das Zeitungspapier so neben der Karte lag, entdeckte ich, dass das umgedrehte Herz doch das Vögelchen abdecken würde. Mmmmh, ich könnte doch ein Stoffherz gestalten, dass ich dann darüber lege. Zuerst habe ich an Snap Pap gedacht, aber da Jeans mein Lieblingsmaterial ist, habe ich natürlich das Herz aus einem Jeanshosenrest zurechtgeschnitten. Auf der Rückseite habe ich noch ein schönes Blümchenmuster in meiner Restekiste gefunden und die beiden Herzstücke mit Vliesofix und Volumenflies zusammengenäht. Schnell noch ein Gummiwebband zwischen den Herzrändern angebracht, damit das Herz die Karte passend umschließt und fertig ist meine Muttertagskarte. 



Wie es ein weiterer Zufall wollte, passt das Herz nun auch noch perfekt ums Handgelenk.
Na, wenn das nicht genial ist, dann weiß ich auch nicht. 



Herzliche Grüße
besonders an alle Mamis

sendet
Karin

Dienstag, 2. Mai 2017

Aprilstickrahmen: Zeit - Unendlichkeit - Paradoxon

Meine jahreszeitliche Resteverwertung


Als Mareike die neuen Aprilbegriffe: Zeit - Unendlichkeit - Paradaxon auf ihrem Blog veröffentlichte, musste ich erst ein wenig schlucken. Uff, das hörte sich ganz schön schwer an. Aber irgendwie kam die Idee meines neuen Stickrahmens dann doch überraschend schnell. Abends im Bett hatte ich den Einfall einer jahreszeitlichen Umsetzung.

So konnte ich doch perfekt die Zeit ins Bild bringen:



Der Frühling


mit seinen satten Grüntönen, alles wächst und gedeiht
und da ich so gerne Erdbeeren mag,
gab es natürlich auch den passenden Erdbeerenstoffrest ;-)).
Das Hellgelb deutet die heranwachsenden Pusteblumen an.

Der Sommer

In Gelb-, Orange- und Rottönen spiegelt sich das pure Sommerglück wieder.
Kräftige Blumen und leckere Äpfel bei strahlendem Sonnenschein genießen ...
ach, wäre doch nur schon wieder Sommer ;-)))
Oh mir fällt gerade ein, Melonenstoff wäre auch perfekt gewesen,
aber den hätte ich noch Drucken müssen.
(Und Schwups, hab´ ich doch gleich wieder eine neue Idee für meine KunstAG:
Ich könnte fruchtige Melonenstücke auuf Jutetaschen drucken lassen ;-)))

Der Herbst


Braungelbe Erdtöne verkörpern die herabfallenden Blätter im Herbst.
Übrig bleine meist braune kahle Äste. 

Der Winter. 

Graublautürkistöne und weißer Froteee bringen
den Winter deutlich zum Ausdruck. Wir denken an Schnee, Kälte, Schneematsch
und auch an Weihnachten.  Der zarte Musterstoff mit Golddekor und Blümchen
erinnert an weihnachtliche Deko und an Tannenbaumkugeln.

Jede Jahreszeit ist als Kreissegment mit typischen Stoffresten gestaltet.
Das hat mir richtig viel Freude bereitet die passenden Farben und Muster herauszusuchen. Anstrengender war das Zusammennähen, denn die einzelnen Viertel sollten verschiebbar und austauschbar sein. 




Aus diesem Grund habe ich Magnete eingenäht (kennt ihr ja bereits von mir). Auch typisch für mich ist die Gestaltung der Rückseite, denn hier habe ich passende farbliche Jeansreste verwerted. Zum Glück ist mein Fundus an Jeanshosen zum einen durch meine eigenen Kinder aber zum anderen auch durch liebe Freunde, die mir dankenswerterweise ihre alten Jeanshosen überlassen, immer weiter angestiegen. Die Jahreszeiten haben genau wie ein Kreis kein Ende (zumindest auf bestimmten Teilen der Erde ;-))) ... damit ist auch der von Mareike gewählte Begriff der Unendlichkeit umgesetzt.



Paradox oder Paradoxon - also das scheinbar widersinnige kann mit den beweglichen Kreissegmenten auch gut erreicht werdem: dadurch ist das Spielen mit den Jahreszeiten möglich. Kinder, die noch die Jahreszeiten erlernen, können mit diesem Stickrahmen wieder herrlich experimentieren. Bestimmt liegen da auch mal Sommer und Winter nebeneinander und würden so ineinander übergehen. Eigentlich für uns paradox, aber auf anderen Teilen der Erde, nur scheinbar widersinnig ;-))).


Ich habe diese knifflige Aufgabe von Mareike hinbekommen und sie hat mir richtig viel Freude bereitet. Bei dem Zurechtschneiden könnte es definitiv noch genauer zugehen, aber da ich mal wieder die letzet Aprilnacht zum Nähen genutzt habe (ihr wisst es sicherlich bereits schon, unter Druck kann ich die besten Ergebnisse erzielen ;-)), habe ich mich sehr bemüht ;-). Psst, noch etwas, die kleinen Wendeseitenöffnungen der Kreissegmente sind noch nicht geschlossen. Als ich gestern die Kinderbuchchallenge bei Kakaoschnuten  und mintundmalve auf Instagram entdeckte, habe ich beschlossen, dass ich die Öffnungen nicht schließen werde. Hier sammle ich nun auf einem Zettel liebevolle Kinderbücher zu jahreszeitlichen Themen. Wie wäre es, habt ihr auch noch Buchvorschläge? Ich bin gespannt und freue mich, wenn ihr sie in einem Kommentar mit mit und allen Lesern teilt.


Ach so keine Angst, die innenliegenden Magnete habe ich in kleine Säckchen genäht, damit sie nicht hin- und herrutschen oder gar herausfallen können. Als Jahreszeitenhintergrund habe ich eine blaue Jeanshose recycelt. Wie bereits auf der Rückseite der Kreissegmente habe ich die Seitennähte sichtbar gelassen. Zum einen, weil mir das richtig gut gefällt und zum anderen weil dann erst so richtig klar ist, dass der Stoff recycelt wurde. Und noch ein Geheimnis: die gelbe Jeans des Sommers war tatsächlich so klein, dass der Stoff gerade so gereicht hat (war eine kurze Sommerhose von Mina aus dem letzten Jahr). Nun bin ich mächtig gespannt, was Mareike sich zu ihren Begriffen ausgedacht hat. Ich verabschiede mich mit meinen neuen Begriffen für unseren Maistickrahmen:
 Quasten - wandelbar - Gelb 
(ich gebe es zu, ich habe meinen Stickrahmen schon vor Augen, aber ob ich den so umgesetzt bekomme ... es geht spannend in unserem gemeinsamen Stickrahmenprojekt weiter ;-))

Jahreszeitliche Stickrahmengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit CreaDienstag, HoT, DienstagsDinge, Bines Happy Jeans, Mount Denim Ade,
Alte Jeans - Neues Leben, Resteverwertung

Montag, 1. Mai 2017

Im Birkenwald

wurden unsere Bäume nicht geklaut ;-)).


Kennt ihr die Tradition des Maibaumstellens? Ja, dann könnt ihr euch direkt die Bilder anschauen, ansonsten hier einige Infos. Wie ihr vielleicht wisst, komme ich von der Mosel und deshalb kannte ich die Tradition des Maibaumstellens hier im Rhein-Sieg-Kreis früher nicht. Bei uns gab es die Hexennacht am 30. April und da waren alle "bewegliche Gegenstände" außerhalb des Hauses  nicht sicher ;-))). So fanden meine Eltern zum Beispiel die Kinderschaukel am ersten Maimorgen statt im Garten auf dem Garagendach wieder ;-)). Naja, da gefällt mir der hiesige Junggesellenbrauch schon viel besser. Hier bringen junge Erwachsene oder auch Junggebliebene ihrer Liebsten ein Maibäumchen, das mit bunten Krepppapierstreifen oder einem selbstbemalten Herz geschmückt, die Liebe zum Ausdruck bringen soll. Nein, bisher hat mir mein Göttergatte nicht solch ein Birkenbäumchen vorbei gebracht, was auch damit zusammenhängt, dass er hochgradig allergisch gegen die Pollen dieses Baumes ist. Dann male oder besser drucke ich lieber gemeinsam mit meinen Kindern ein Birkenwäldchen, denn das löst keinerlei Allergien aus und hilft bei trüben Wetter sich an schöne Walderkundungen und -spaziergänge zu erinnern. Aber Achtung: Absolute Suchtgefahr, denn das Gestalten der Bäume ist super easy und macht mega viel Freude. Übrigens hat mich Frau Nahtlust mit ihrem Beitrag zur Birkenliebestreichholzschachtel auf diese Idee gebracht.


Hier unsere Bilder als Birkenwaldgrundlage. Entstanden sind sie eigentlich nach der Beschreibung von Feliz. Nur leider hatte ich kein Lineal oder alte Checkkarte zur Verfügung und bediente mich mit einer Verpackung eines Apfelkartons. Der etwas kräftige Pappkarton eignet sich sehr gut, denn er weicht etwas auf und lässt sich auch verbiegen. So können die Birkenstämme per Zufall fast realistische "Verbiegungen" in den Bildern aufweisen. Das gefällt mir ganz besonders gut.


Tims Kunstwerk ist noch in der Entstehung.
Er hat hier mit Wasserfarben den Hintergrund gestaltet.


Mina benötigte ein wenig Hilfe bei der Erstellung der Bäume.
Den Hintergrund hat sie aber selbst wundervoll mit Ecoline ausgearbeitet.




Sams Birkenwald ist mit Noppenfolie in Gelb, Hellgrün und Braun bedruckt.
Er hat den Hintergrund lasierend (also mit viel Wasser und wenig Farbe) 
in Cyanblau ausgemalt.

Morgen werde ich in meiner KunstAG weitere Wäldchen entstehen lassen. Ich dachte mir, dass das vielleicht auch eine hübsche Idee für Muttertag ist und habe schnell mit dem Herzförmchen von Minas Knetmaterialien ein Herz auf einen kräftigen Baumstamm gedruckt. Hier könnten die Kinder ja mit einem Stift: "Für Mama" hineinschreiben. Bin gespannt, welche Ideen die Kinder morgen entwerfen ;-))). Ein Baumstamm sollte nur groß bzw. dick genug sein, sonst sieht das Herz ein wenig gequetscht aus.

Ich habe für Susanne, die mich mit ihrer Streichholzschachtel so inspiriert hat, ein kleines Vögelchen als Scherenschnitt ins Herz gesetzt. Ich gebe zu, dass Vögelchen kann noch weiter "beschnitten" werden .... aber der Tag ging so schnell vorüber ...es gibt ja noch mehr Montage ;-))).


Zudem habe ich die halbe Nacht an meinem Aprilstickrahmen gesessen 
und er ist fertig, ja, jipiiihhh! 
Ich hoffe, dass ich ihn schon morgen präsentieren kann.
Auf Instagram könnt ihr schon mal stöbern ;-)).

Herzliche Grüße aus dem Birkenwäldchen 
sendet 

Karin

verlinkt mit Papierliebe,

Freitag, 28. April 2017

Philodendronblatt

damit zieht nun auch bei mir das Tropical-Feeling ins Haus



Endlich habe ich mir mal wieder ein bischen Zeit für mich gegönnt und gemalt. Mit den flüssigen Ecolinefarben, die ich mit einem Pinsel auf meine Bleistiftvorzeichnung aufgetragen habe, klappt das richtig gut. Ich freue mich schon das "Monsterblatt" einzurahmen und es in unsere Wohnung zu hängen. Im Moment gefallen mir Muster mit diesen Blättern ganz besonders gut. In vielen Geschäften und auch im Netz trifft man auf das "Tropical-Feeling". Ich denke, ich werde mit meinen KunstAG Schülern auch damit arbeiten - aber natürlich erst nach Muttertag;-)).

 

Nach der Bleistiftvorskizze habe ich das Blatt mit Ecolinefarben von Hell nach Dunkel ausgemalt: zuerst Gelb, dann Hellgrün, später Braun und ganz dezent Dunkelgrün.


Um das Blatt dunkler zu gestalten, habe ich Dunkelgrün mit Schwarz und Dunkelbraun abwechselnd von der Mitte aus aufgetragen. So gefällt es mir ziemlich gut. Dennoch fehlte ein Hintergrund, aber ich konnte mich zunächst nicht für eine Farbe entscheiden. Meine Tochter und mein Sohn wählten dafür Blau.


Der Detailausschnitt zeigt, dass ich mich auch für das Blau entschieden habe. Allerdings habe ich dafür meine neuen Wachspastellekreiden Neocolor II benutzt und diese mit Wasser vermalt. Das Foto des Blattes habe ich abfotografiert und die rechte Seite noch ein wenig mit Photoshop bearbeitet. Leider war mein Papier nicht groß genug ;-))). Dass das Blatt aus diesem Grund auf der linken Seite angeschnitten ist, finde ich gerade besonders reizvoll. Auch die mit Photoshop auf der rechten Seite produzierten Spritzer sind sehr effektvoll und gleichen kurzen Pinselstrichen.


Hach ich erfreue mich so richtig an dem Bild. 
Es überträgt tatsächlich das Tropical-Feeling, oder?
Da kann ja nun die Sonne - wie vorhergesagt - zum Wochenende kommen ;-))).
Apropos Monsterblatt - als ich mein Blatt bei Instagram posten wollte,
kann man ja zwischen verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten wählen.
Die Spiegelung hat mich dann wieder so gefesselt, 
dass ich noch ein wenig mit Photoshop und dem Philodendronblatt spielen musste ....


erkennt ihr das Monster bzw. das Monstergesicht??

Monstermäßige tropische Wochenendgrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Freutag,

Dienstag, 18. April 2017

Ostereiernachlese ;-)

Habt ihr alle Eier gefunden?


Vielleicht geht es euch ja auch so:
Ihr versteckt die Ostereier so gut, dass euch nach Ostern das ein oder andere süße Ei
erst nach einigen Tagen aus einem guten Versteck entgegenlacht ;-)).


So komme ich auch erst heute dazu euch noch ein paar wunderschöne Exemplare 
aus meiner KunstAG in der Grundschule zu präsentieren. 
Ovale Malplatten haben wir zunächst mit Fingerfarben mit dem Pinsel in Streifen angemalt
und gut trocknen lassen. Danach bedruckten wir die Eier mit verschiedenen Materialien:
mit Gummiband umwickelte Streichholzschachteln, Sankt-Martin-Pfeife,
Garnröllchen, gemusterten Filzgleitern, Korken und Fingerabdrücken ...


Bestimmt haben diese bunten Eier für ein fröhliches Osterfest gesorgt.
Pssst, das Häschen hat übrigens auch eine fleißige Schülerin gezeichnet.
Mir gefällt es, wie es in der Animation im Bild erscheint und die
bunten Eier verteilt.

Bunte Nachostergrüße
sendet Euch

Karin