Montag, 15. Mai 2017

Doppeltes Muttertagsgeschenk

eine Karte mit Armband

Wer sagt eigentlich das eine Karte nur eine Karte sein soll? Niemand, da habt ihr recht! Es gibt inzwischen schon soooo viele Ideen, aber ich habe meine heutige Umsetzung bisher noch nicht entdeckt. Und dabei ist alles rein zufällig entstanden. Das finde ich gerade ganz besonders schön. Auch liebe ich es, wenn ich "Dinge" oder besser meine Projekte kombinieren kann und deshalb ist diese Karte etwas ganz Besonders geworden.
 

Eigentlich wollte ich sowohl für Susanne (Frau Nahtlust und ihre Papierliebesammlung) ein Vögelchen für ihre Monatssammlung im Mai als Scherenschnitt entwickeln, als auch für meine Mutter ein schönes Geschenk basteln. Bei Instagram entdeckte ich bei Jaqueline (nadelfein & kringelbunt) ein tolles Vögelchen aus Tafelfolie, welches sie nach einer Vorlage von Emily Hogart angefertigt hat. Das habe ich als Inspiration genommen und einfach mal ein wenig drauf los geschnitten. Ich muss gestehen, fast hätte ich das ganze Vögelchen einfach nur ausgeschnitten :-0. Blöder Anfängerfehler, ich weiß! Man sollte sich eben doch vorher eine Skizze anfertigen ;-))). 


Als Nächstes habe ich die Grüße aufgestempelt und ein großes und kleines Herz ausgeschnitten. Das Vögelchen zwitschert sozusagen diese Grüße an meine Mami ;-)). 


Die Herzform habe ich aus Zeitungspapier ausgeschnitten und als das Zeitungspapier so neben der Karte lag, entdeckte ich, dass das umgedrehte Herz doch das Vögelchen abdecken würde. Mmmmh, ich könnte doch ein Stoffherz gestalten, dass ich dann darüber lege. Zuerst habe ich an Snap Pap gedacht, aber da Jeans mein Lieblingsmaterial ist, habe ich natürlich das Herz aus einem Jeanshosenrest zurechtgeschnitten. Auf der Rückseite habe ich noch ein schönes Blümchenmuster in meiner Restekiste gefunden und die beiden Herzstücke mit Vliesofix und Volumenflies zusammengenäht. Schnell noch ein Gummiwebband zwischen den Herzrändern angebracht, damit das Herz die Karte passend umschließt und fertig ist meine Muttertagskarte. 



Wie es ein weiterer Zufall wollte, passt das Herz nun auch noch perfekt ums Handgelenk.
Na, wenn das nicht genial ist, dann weiß ich auch nicht. 



Herzliche Grüße
besonders an alle Mamis

sendet
Karin

Dienstag, 2. Mai 2017

Aprilstickrahmen: Zeit - Unendlichkeit - Paradoxon

Meine jahreszeitliche Resteverwertung


Als Mareike die neuen Aprilbegriffe: Zeit - Unendlichkeit - Paradaxon auf ihrem Blog veröffentlichte, musste ich erst ein wenig schlucken. Uff, das hörte sich ganz schön schwer an. Aber irgendwie kam die Idee meines neuen Stickrahmens dann doch überraschend schnell. Abends im Bett hatte ich den Einfall einer jahreszeitlichen Umsetzung.

So konnte ich doch perfekt die Zeit ins Bild bringen:



Der Frühling


mit seinen satten Grüntönen, alles wächst und gedeiht
und da ich so gerne Erdbeeren mag,
gab es natürlich auch den passenden Erdbeerenstoffrest ;-)).
Das Hellgelb deutet die heranwachsenden Pusteblumen an.

Der Sommer

In Gelb-, Orange- und Rottönen spiegelt sich das pure Sommerglück wieder.
Kräftige Blumen und leckere Äpfel bei strahlendem Sonnenschein genießen ...
ach, wäre doch nur schon wieder Sommer ;-)))
Oh mir fällt gerade ein, Melonenstoff wäre auch perfekt gewesen,
aber den hätte ich noch Drucken müssen.
(Und Schwups, hab´ ich doch gleich wieder eine neue Idee für meine KunstAG:
Ich könnte fruchtige Melonenstücke auuf Jutetaschen drucken lassen ;-)))

Der Herbst


Braungelbe Erdtöne verkörpern die herabfallenden Blätter im Herbst.
Übrig bleine meist braune kahle Äste. 

Der Winter. 

Graublautürkistöne und weißer Froteee bringen
den Winter deutlich zum Ausdruck. Wir denken an Schnee, Kälte, Schneematsch
und auch an Weihnachten.  Der zarte Musterstoff mit Golddekor und Blümchen
erinnert an weihnachtliche Deko und an Tannenbaumkugeln.

Jede Jahreszeit ist als Kreissegment mit typischen Stoffresten gestaltet.
Das hat mir richtig viel Freude bereitet die passenden Farben und Muster herauszusuchen. Anstrengender war das Zusammennähen, denn die einzelnen Viertel sollten verschiebbar und austauschbar sein. 




Aus diesem Grund habe ich Magnete eingenäht (kennt ihr ja bereits von mir). Auch typisch für mich ist die Gestaltung der Rückseite, denn hier habe ich passende farbliche Jeansreste verwerted. Zum Glück ist mein Fundus an Jeanshosen zum einen durch meine eigenen Kinder aber zum anderen auch durch liebe Freunde, die mir dankenswerterweise ihre alten Jeanshosen überlassen, immer weiter angestiegen. Die Jahreszeiten haben genau wie ein Kreis kein Ende (zumindest auf bestimmten Teilen der Erde ;-))) ... damit ist auch der von Mareike gewählte Begriff der Unendlichkeit umgesetzt.



Paradox oder Paradoxon - also das scheinbar widersinnige kann mit den beweglichen Kreissegmenten auch gut erreicht werdem: dadurch ist das Spielen mit den Jahreszeiten möglich. Kinder, die noch die Jahreszeiten erlernen, können mit diesem Stickrahmen wieder herrlich experimentieren. Bestimmt liegen da auch mal Sommer und Winter nebeneinander und würden so ineinander übergehen. Eigentlich für uns paradox, aber auf anderen Teilen der Erde, nur scheinbar widersinnig ;-))).


Ich habe diese knifflige Aufgabe von Mareike hinbekommen und sie hat mir richtig viel Freude bereitet. Bei dem Zurechtschneiden könnte es definitiv noch genauer zugehen, aber da ich mal wieder die letzet Aprilnacht zum Nähen genutzt habe (ihr wisst es sicherlich bereits schon, unter Druck kann ich die besten Ergebnisse erzielen ;-)), habe ich mich sehr bemüht ;-). Psst, noch etwas, die kleinen Wendeseitenöffnungen der Kreissegmente sind noch nicht geschlossen. Als ich gestern die Kinderbuchchallenge bei Kakaoschnuten  und mintundmalve auf Instagram entdeckte, habe ich beschlossen, dass ich die Öffnungen nicht schließen werde. Hier sammle ich nun auf einem Zettel liebevolle Kinderbücher zu jahreszeitlichen Themen. Wie wäre es, habt ihr auch noch Buchvorschläge? Ich bin gespannt und freue mich, wenn ihr sie in einem Kommentar mit mit und allen Lesern teilt.


Ach so keine Angst, die innenliegenden Magnete habe ich in kleine Säckchen genäht, damit sie nicht hin- und herrutschen oder gar herausfallen können. Als Jahreszeitenhintergrund habe ich eine blaue Jeanshose recycelt. Wie bereits auf der Rückseite der Kreissegmente habe ich die Seitennähte sichtbar gelassen. Zum einen, weil mir das richtig gut gefällt und zum anderen weil dann erst so richtig klar ist, dass der Stoff recycelt wurde. Und noch ein Geheimnis: die gelbe Jeans des Sommers war tatsächlich so klein, dass der Stoff gerade so gereicht hat (war eine kurze Sommerhose von Mina aus dem letzten Jahr). Nun bin ich mächtig gespannt, was Mareike sich zu ihren Begriffen ausgedacht hat. Ich verabschiede mich mit meinen neuen Begriffen für unseren Maistickrahmen:
 Quasten - wandelbar - Gelb 
(ich gebe es zu, ich habe meinen Stickrahmen schon vor Augen, aber ob ich den so umgesetzt bekomme ... es geht spannend in unserem gemeinsamen Stickrahmenprojekt weiter ;-))

Jahreszeitliche Stickrahmengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit CreaDienstag, HoT, DienstagsDinge, Bines Happy Jeans, Mount Denim Ade,
Alte Jeans - Neues Leben, Resteverwertung

Montag, 1. Mai 2017

Im Birkenwald

wurden unsere Bäume nicht geklaut ;-)).


Kennt ihr die Tradition des Maibaumstellens? Ja, dann könnt ihr euch direkt die Bilder anschauen, ansonsten hier einige Infos. Wie ihr vielleicht wisst, komme ich von der Mosel und deshalb kannte ich die Tradition des Maibaumstellens hier im Rhein-Sieg-Kreis früher nicht. Bei uns gab es die Hexennacht am 30. April und da waren alle "bewegliche Gegenstände" außerhalb des Hauses  nicht sicher ;-))). So fanden meine Eltern zum Beispiel die Kinderschaukel am ersten Maimorgen statt im Garten auf dem Garagendach wieder ;-)). Naja, da gefällt mir der hiesige Junggesellenbrauch schon viel besser. Hier bringen junge Erwachsene oder auch Junggebliebene ihrer Liebsten ein Maibäumchen, das mit bunten Krepppapierstreifen oder einem selbstbemalten Herz geschmückt, die Liebe zum Ausdruck bringen soll. Nein, bisher hat mir mein Göttergatte nicht solch ein Birkenbäumchen vorbei gebracht, was auch damit zusammenhängt, dass er hochgradig allergisch gegen die Pollen dieses Baumes ist. Dann male oder besser drucke ich lieber gemeinsam mit meinen Kindern ein Birkenwäldchen, denn das löst keinerlei Allergien aus und hilft bei trüben Wetter sich an schöne Walderkundungen und -spaziergänge zu erinnern. Aber Achtung: Absolute Suchtgefahr, denn das Gestalten der Bäume ist super easy und macht mega viel Freude. Übrigens hat mich Frau Nahtlust mit ihrem Beitrag zur Birkenliebestreichholzschachtel auf diese Idee gebracht.


Hier unsere Bilder als Birkenwaldgrundlage. Entstanden sind sie eigentlich nach der Beschreibung von Feliz. Nur leider hatte ich kein Lineal oder alte Checkkarte zur Verfügung und bediente mich mit einer Verpackung eines Apfelkartons. Der etwas kräftige Pappkarton eignet sich sehr gut, denn er weicht etwas auf und lässt sich auch verbiegen. So können die Birkenstämme per Zufall fast realistische "Verbiegungen" in den Bildern aufweisen. Das gefällt mir ganz besonders gut.


Tims Kunstwerk ist noch in der Entstehung.
Er hat hier mit Wasserfarben den Hintergrund gestaltet.


Mina benötigte ein wenig Hilfe bei der Erstellung der Bäume.
Den Hintergrund hat sie aber selbst wundervoll mit Ecoline ausgearbeitet.




Sams Birkenwald ist mit Noppenfolie in Gelb, Hellgrün und Braun bedruckt.
Er hat den Hintergrund lasierend (also mit viel Wasser und wenig Farbe) 
in Cyanblau ausgemalt.

Morgen werde ich in meiner KunstAG weitere Wäldchen entstehen lassen. Ich dachte mir, dass das vielleicht auch eine hübsche Idee für Muttertag ist und habe schnell mit dem Herzförmchen von Minas Knetmaterialien ein Herz auf einen kräftigen Baumstamm gedruckt. Hier könnten die Kinder ja mit einem Stift: "Für Mama" hineinschreiben. Bin gespannt, welche Ideen die Kinder morgen entwerfen ;-))). Ein Baumstamm sollte nur groß bzw. dick genug sein, sonst sieht das Herz ein wenig gequetscht aus.

Ich habe für Susanne, die mich mit ihrer Streichholzschachtel so inspiriert hat, ein kleines Vögelchen als Scherenschnitt ins Herz gesetzt. Ich gebe zu, dass Vögelchen kann noch weiter "beschnitten" werden .... aber der Tag ging so schnell vorüber ...es gibt ja noch mehr Montage ;-))).


Zudem habe ich die halbe Nacht an meinem Aprilstickrahmen gesessen 
und er ist fertig, ja, jipiiihhh! 
Ich hoffe, dass ich ihn schon morgen präsentieren kann.
Auf Instagram könnt ihr schon mal stöbern ;-)).

Herzliche Grüße aus dem Birkenwäldchen 
sendet 

Karin

verlinkt mit Papierliebe,

Freitag, 28. April 2017

Philodendronblatt

damit zieht nun auch bei mir das Tropical-Feeling ins Haus



Endlich habe ich mir mal wieder ein bischen Zeit für mich gegönnt und gemalt. Mit den flüssigen Ecolinefarben, die ich mit einem Pinsel auf meine Bleistiftvorzeichnung aufgetragen habe, klappt das richtig gut. Ich freue mich schon das "Monsterblatt" einzurahmen und es in unsere Wohnung zu hängen. Im Moment gefallen mir Muster mit diesen Blättern ganz besonders gut. In vielen Geschäften und auch im Netz trifft man auf das "Tropical-Feeling". Ich denke, ich werde mit meinen KunstAG Schülern auch damit arbeiten - aber natürlich erst nach Muttertag;-)).

 

Nach der Bleistiftvorskizze habe ich das Blatt mit Ecolinefarben von Hell nach Dunkel ausgemalt: zuerst Gelb, dann Hellgrün, später Braun und ganz dezent Dunkelgrün.


Um das Blatt dunkler zu gestalten, habe ich Dunkelgrün mit Schwarz und Dunkelbraun abwechselnd von der Mitte aus aufgetragen. So gefällt es mir ziemlich gut. Dennoch fehlte ein Hintergrund, aber ich konnte mich zunächst nicht für eine Farbe entscheiden. Meine Tochter und mein Sohn wählten dafür Blau.


Der Detailausschnitt zeigt, dass ich mich auch für das Blau entschieden habe. Allerdings habe ich dafür meine neuen Wachspastellekreiden Neocolor II benutzt und diese mit Wasser vermalt. Das Foto des Blattes habe ich abfotografiert und die rechte Seite noch ein wenig mit Photoshop bearbeitet. Leider war mein Papier nicht groß genug ;-))). Dass das Blatt aus diesem Grund auf der linken Seite angeschnitten ist, finde ich gerade besonders reizvoll. Auch die mit Photoshop auf der rechten Seite produzierten Spritzer sind sehr effektvoll und gleichen kurzen Pinselstrichen.


Hach ich erfreue mich so richtig an dem Bild. 
Es überträgt tatsächlich das Tropical-Feeling, oder?
Da kann ja nun die Sonne - wie vorhergesagt - zum Wochenende kommen ;-))).
Apropos Monsterblatt - als ich mein Blatt bei Instagram posten wollte,
kann man ja zwischen verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten wählen.
Die Spiegelung hat mich dann wieder so gefesselt, 
dass ich noch ein wenig mit Photoshop und dem Philodendronblatt spielen musste ....


erkennt ihr das Monster bzw. das Monstergesicht??

Monstermäßige tropische Wochenendgrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Freutag,

Dienstag, 18. April 2017

Ostereiernachlese ;-)

Habt ihr alle Eier gefunden?


Vielleicht geht es euch ja auch so:
Ihr versteckt die Ostereier so gut, dass euch nach Ostern das ein oder andere süße Ei
erst nach einigen Tagen aus einem guten Versteck entgegenlacht ;-)).


So komme ich auch erst heute dazu euch noch ein paar wunderschöne Exemplare 
aus meiner KunstAG in der Grundschule zu präsentieren. 
Ovale Malplatten haben wir zunächst mit Fingerfarben mit dem Pinsel in Streifen angemalt
und gut trocknen lassen. Danach bedruckten wir die Eier mit verschiedenen Materialien:
mit Gummiband umwickelte Streichholzschachteln, Sankt-Martin-Pfeife,
Garnröllchen, gemusterten Filzgleitern, Korken und Fingerabdrücken ...


Bestimmt haben diese bunten Eier für ein fröhliches Osterfest gesorgt.
Pssst, das Häschen hat übrigens auch eine fleißige Schülerin gezeichnet.
Mir gefällt es, wie es in der Animation im Bild erscheint und die
bunten Eier verteilt.

Bunte Nachostergrüße
sendet Euch

Karin


Montag, 17. April 2017

In der Häschenschule

gab es vor Ostern viel zu tun


doch bevor diese süßen Brillenschlangen - ähm ich meine natürlich Häschen,
die ich am Samstag mit einigen guten Freundinnen
auf eiförmigen Malplatten kreiert habe,



ihre Eier verteilen konnten,
mussten die Hühner die Eier erst einmal legen ;-))).

Auf einem leckeren Käsekuchen brachte mir eine liebe Freundin
diese hübschen Plotterhühner vorüber ;-))
Sind die nicht einfach absolut klasse?
Ich danke dir, liebe Claudia, von Herzen.
Es war ein wunderbarer Abend mit den lieben "Gackerhühnern" ;-))).


Und dieses süße, außergewöhnliche Häschen,
fällt ein wenig aus dem Rahmen oder besser
schiebt sich in den rechten Blickwinkel ;-)).


Mein Häschen kann sich einfach nicht
für das passende Modell entscheiden.
So nenne ich das Bild:
Das doppelte Lottchen ;-)


Häschengrüße aus der Malschule
und gemütliche Osterreststunden
schickt euch

Karin


Donnerstag, 13. April 2017

Miss Spring als Märzstickrahmen und Häkelidee

zum Thema: Frühlingserwachen


Als mich Talu anschrieb, ob ich Lust hätte eine Idee zum Thema Frühlingserwachen zu häkeln, musste ich erst überlegen. Ich und häkeln? Auch als ich meiner Freundin erzählte, dass ich bei einem Häkelprojekt mitmachen würde, lachte sie erst einmal. Gehäkelt habe ich schon sehr lange nicht mehr, aber meine Mutter hat mir als Kind das Häkeln gezeigt und es ist ja auch gar nicht so schwer ;-))). Als ich dann das Paket mit der Wolle von Talu zugeschickt bekam und sich darin neben verschiedenen gelbgrünen Knöpfen, einer Holzkäkelnadel, grüne und gelbe Wolle befand, hatte ich erst die Idee Osterglocken zu häkeln. Ich muss gestehen, dass ich sogar schon damit angefangen hatte. Aber es ist bei einem Versuch geblieben ;-)).

Auch die ersten Ideen meines Märzstickrahmens zu den selbst ausgesuchten Begriffen: "Frühling - wachsen - Garten" wollten nicht so recht, wie ich das eigentlich wollte ;-). Meine erste Idee war nämlich ein Tischarrangement zu entwerfen. Der Stickrahmen mal nicht für die Wand zu gestalten, sondern als frühlingshafter Tischschmuck: mit Wiese, einigen Frühblühern, die sich im Laufe der Zeit vermehren bzw. weiter wachsen und sogar einer kleinen Gießkanne daneben (vielleicht eine Idee für nächstes Jahr ;-))). Leider bin ich damit auch nicht richtig weiter gekommen.

Auf Instagram schaue ich mir ja jeden Tag unzählige Fotos an und bekomme dadurch auch unglaublich viele Ideen. Unter anderem sah ich eine Frühlingsfrau und da machte es Klick ;-))).
Klar, das ist es doch, ich gestalte Miss Spring ;-)). 



Zuerst häkelte ich Haare (denn die müssen ja bekanntlich "wachsen" ;-)). 


Das konnte ich sehr gut so während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Schulbibliothek meines Sohnes machen. Wieder zu Hause suchte ich nach einem passenden Stickrahmen für die Haarlänge. Perfekt eignete sich dafür der Stickrahmen, den ich eigentlich für den Kreativsommer im letzten Jahr gedacht hatte.


Während die anderen Teilnehmerinnen fleißig meinen im Paket verschickten Stickrahmen genutzt haben, schlummerte meiner noch in der Kreativsommerkiste. Sie ist immer noch reichlich gefüllt mit Materialien ;-))). Zumindest ist er kleiner als meine üblichen Stickrahmen und passt perfekt als Frühlingsgesicht. Reste einer grünen Kinderjeanshose passten farblich genau zum Haar. Das Frühlingsgesicht habe ich mit den Knöpfen aus dem Talu-Paket, gehäkelten Details und etwas Nähmalerei gestaltet. Aber wo sind denn nun die Haare hin?


 Ahhhh, da ist ja meine wilde Mähne!
Aber nur ein Blümchen, das ist definitiv zu wenig!
Und wie sollen denn die Haare überhaupt befestigt werden?


Als Untergrund habe ich auf den gelben Wollfilz jeansähnlichen, blumigen Baumwollstoff mit Vliesofix aufgebügelt, in einer Silhouette zurechtgeschnitten und knappkantig festgesteppt.


Auf den Untergrund habe ich Stickrahmen und Haare von Hand festgenäht.
Auch die einzelnen gelben Blümchen habe ich zuerst gehäkelt und dann von Hand aufgenäht.




Drei einzelne Strähnen habe ich bewusst nicht festgenäht.
Hier kann meine Tochter das Flechten üben und Miss Spring eine neue Frisur zaubern ;-))).
Wie ihr wisst können im "Frühling" noch frische Winde wehen,
deshalb habe ich für den Hals noch einen passenden Blümchenschal gehäkelt.
Der Schmetterlingsmund hat mich eigentlich von Beginn an gestört.
Erst als ich die Silk Jewels, die ich auf der h&h in Köln gekauft hatte,
für die Blümchenmitte entdeckte, habe ich eine kleine Form für 
das bezaubernde Lächeln von Miss Spring gefunden. Perfekt, oder?


Die gelben Blümchen erinnern mich an unseren "Garten",
denn hier sprießen überall die Löwenzahnblüten ;-)). 


So gefällt mir nun Miss Spring. 
Sie bringt uns nun doch den Frühling an die Wand 
und erinnert uns täglich an das Frühlingserwachen in der Natur.
Schaut euch unbedingt auch den neuen Stickrahmen von Mareike an.
Mit ihr zusammen gestalte ich jeden Monat einen neuen Stickrahmen.
In diesem Jahr schlagen wir abwechselnd drei neue Begriffe vor, die wir umsetzen.
Mareikes neue Begriffe lauten: Zeit – Unendlichkeit – Paradoxon.
Hui, das klingt nicht so einfach und der halbe Monat ist schon wieder vorüber.
Hoffentlich schaffe ich es noch pünktlich.
In diesem Monat haben wir uns beide etwas verspätet
(die Märzsonne war einfach so wunderschön:
wir haben sie genossen und uns etwas mehr Zeit gegönnt:
ha, da steckt ja schon der Begriff Zeit drin ;-))).

Frühlingsgrüße zu später Stunde
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Rums, Talu, Mount Denim Ade, Bines Happy Jeans, Resteverwertung,
Stickrahmenjahresprojekt, 

Dienstag, 11. April 2017

Hühner *** chicken *** poulet

Kinderkunstwerke aus meiner KunstAG
in der Grundschule



Ihr möchtet auch einen Hahn oder verschiedene Hühner gestalten?
Dafür braucht ihr nicht viel:
eine Plastikgabel, 
stärkeres Papier (bspw. 125g/m²),
verschiedene Farben (bspw. Fingerfarben)
und eine Vorlage. 
Auf Pinterest habe ich diese Idee als Rooster Art entdeckt
und mir selbst eine passende Vorlage entwickelt. 


Mit schwarzem Edding habe ich dann diese Skizze für alle Kids auf ein DIN A4 großes Papier aufgezeichnet. Bevor es mit dem "Gabelmalen" losging, gab ich den Kids noch einige Tipps: 
  • auf der Rückseite des Blattes unbedingt als Erstes den Namen des Kindes notieren                 (bei den vielen Hühnern weiß später kein Kind mehr welches Kunstwerk es gestaltet hat)
  • am besten man beginnt mit der hellsten Farbe
  • die schwarze Umriss- bzw. Vorgabelinie soll/kann gerne übermalt werden
  • weiße Flächen im Huhn können gerne stehen bleiben, das macht es gerade besonders reizvoll
  • wenn zu viele Farben vermischt werden gibt es letztlich nur ein braunes Huhn
  • schön ist sich verschiedene Farbflächen für das Huhn zu überlegen
  • vergesst am Ende nicht den Hahnenkamm mit der Gabel zu gestalten
  • Schnabel und Gockel können entweder mit dem Pinsel oder mit dem Finger aufgemalt bzw.   gedruckt werden
  • auch die Hühnerbeine können mit dem Pinsel, mit dem Bleistift oder mit Edding gezeichnet werden
  • die Hühner sollten gut trocknen bevor das Auge entweder mit Edding oder mit Jaxon Kreide aufgemalt wird

Minas Huhn, 7 Jahre
Nun bin ich natürlich gespannt,
wie Eure Hühner aussehen ;-))
Ich finde die Idee wirklich großartig,
denn jedes Kind erhält schnell ein individuelles Kunstwerk.


Und wenn man mit Photoshop ein wenig spielt,
erhält man ganz witzige neue Vögel *Gacker* . 
Und die vielen Hühner legen natürlich bunte Eier,
die ich euch schon ganz bald präsentiere.

Hühnergackergrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit CreaDienstag, HoT, DienstagsDinge