Montag, 31. Juli 2017

Kakteen für den Julistickrahmen

Rosa - stachelig - Jeans

Die Julischlagwörter: "Rosa - stachelig - Jeans" durfte ich aussuchen. Klar, wenn Jeans dabei ist, dann muss das ja von mir kommen ;-). Ich gestehe, dass ich von Anfang an schon eine Idee vor Augen hatte. Schon lange gefallen mir gestickten Kakteenstickrahmen (besonders liebe ich die Arbeiten von sarahkbenning. Gerade bei Instagram oder Pinterest sehe ich soooo viele schöne Ideen, da wollte ich unbedingt auch einmal meine eigene Variante umsetzen. Aber wie das so ist, mit den eigenen Ideen, manchmal gestalten sie sich doch schwieriger, als es anfangs scheint ;-).


Aber wie ihr seht, habe ich es geschafft. Eine rosafarbene Kinderlieblingsjeans meiner Tochter sollte als Hintergrund dienen. Ich habe allerdings nicht bedacht, dass so eine kleine Hose in Größe 104 leider auch ziemlich schmale Beine hat. Zudem hatte die Hose in der Kniekehle nochmals eine Naht, was die Sache als Untergrund bzw. Stickuntergrund äußerst erschwerte. Die seitliche Hosennaht ist normalerweise kein Problem und ich liebe es ja auch die Seitennähte sichtbar zu lassen, denn dann wird dem Betrachter bewusst, dass die Jeans recycelt wurde. Nun drehte, wendete und zog ich die Kinderjeans so lange, bis sie in den Stickrahmen passte.


Als Nächstes habe ich Papierkakteen ausgeschnitten und auf dem Rahmen platziert. 
Ob dies nicht zu viele Kakteen werden? Beim Zurechtschneiden bemerkte ich schnell,
da muss ich mich doch noch etwas reduzieren ;-))).


Aus vielen verschiedenen Stoffen habe ich die Kakteen 
ausgeschnitten und mit Vliesofix aufgebügelt. Neben Jeans kam ein besonderes 
Stöffchen aus dem Kreativsommer vom letzten Jahr sowie
ein Stück Stoff, das ich auf der Textil-Art in Berlin mit der Gelliplatte bedruckt habe,
zum Einsatz.


Um den Vordergrund ein wenig zu betonen, habe ich die vorderen Kakteen und Blätter
dreidimensional ausgearbeitet. Während der Kaktus mit mehreren Lagen Vlieseline H 220 
unterlegt wurde, habe ich die Blätter links im Bild mit Zickzackstich von zwei Seiten zusammengenäht, um sie anschließend mit wenigen Stichen am Stickrahmen zu befestigen.


Nun konnte ich alle Kakteen nach Belieben mit Nähmalerei oder Handstickerei verzieren.
Das hat mir wieder besonders viel Freude gemacht.


Bei einem Besuch bei meiner Mutter an der Mosel habe ich noch solche liebevollen Details
wie den Schmetterling, die beiden Stickblümchen und die Perlen ergattert.
Sie runden meinen Kakteenrahmen nun ab.


Ganz schön stachelig ist er geworden.
Ich mag ihn sehr, weil wieder einmal viele Erinnerungen darin zusammenkommen.
Wenn ihr aber glaubt, dass ich etwas stachelig geschaffen habe, 
dann müsst ihr unbedingt mal bei Mareike vorbei schauen.
Also ihr Julirahmen mit dem passenden Titel: "Aus dem Rahmen gestochen"
ist absolut stachelig 
und ich finde ihn traumhaft schön.
Nun bin ich natürlich gespannt, wie euch unsere neuen Stickrahmen gefallen.

Stachelige Juligrüße
sendet Euch

Karin






Sonntag, 30. Juli 2017

Schau mir in die Augen ...

in fantasievolle Tieraugen


Mit einigen Freundinnen von Mina habe ich in der letzten Woche diese Tieraugen gestaltet. Nachdem die Pupille mit dem Pinsel in die Mitte eines schwarzen Tonpapiers aufgemalt war, konnten die Kinder mit einem Korken den Rand des Auges oder die Tierhaut aufstempeln. Das hat natürlich besonders viel Freude bereitet. Ich konnte den Kindern auch einige Großaufnahmen von Tieraugen in dem Buch "Wunder der Natur" zu der gleichnamigen Ausstellung, die wir uns letztes Jahr in den Sommerferien im Gasometer in Oberhausen angeschaut haben, zeigen (hier könnt ihr noch einmal meinen Bericht dazu nachlesen). Wichtig war mir ein schwarzer Mittelpunkt sowie der weiße Lichtreflex, den die Kinder zum Schluss mit einem schmalen Pinsel oder einem Ohrstäbchen/Ohrtipp hineinsetzten. Die ursprüngliche Idee zur Gestaltung der Tieraugen habe ich irgendwann im Netz einmal gesehen.


Bei diesem Tierauge hat sich die Künstlerin genaue Farbstufen vorher überlegt. 
Die schuppenartige Haut kommt durch das Aufhellen der gelben Farbe 
besonders gut zum Ausdruck.


Meine Tochter Mina hat statt des Korkens lieber mit ihren Finger gedruckt und so die Fläche um das Tierauge aufgetupft. Das finde ich auch eine gute Lösung. Da ihr Auge kreisrund werden sollte, hat sie sich mit einem Glas und Jaxonkreide zu Beginn ihres Kunstwerkes einen genauen Kreis markiert. Auch diese Lösung gefällt mir sehr gut und ist sicherlich gerade für jüngere Kinder super geeignet.

Fantastische TierAugenBlicke
wünscht Euch

Karin




Montag, 24. Juli 2017

Meine Gelliplatte

wurde von Kindern getestet
und für "superklasse" empfunden ;-)))


In der letzten Woche hatte ich Besuch von einer Freundin mit ihren drei Kindern. Auch meine Tochter hat sich Freundinnen eingeladen und so haben wir hier mit 6, manchmal sogar 7 Kindern einige Tage gewerkelt. Unter anderem haben wir mit einer Gelliplatte gedruckt. Die Kinder hatten sooo viel Spaß, dass wir an einem Tag fast einen ganzen Zeichenblock mit 200 Blatt Papier aufgebraucht haben ;-))).
Zunächst haben wir einfach nur verschiedene Farbtöne mit einer Rolle aufgetragen und abgedruckt. Dabei mit verschiedenen Farben, unterschiedlichem "Abreibedruck" und Farbverläufen zu experimentieren, war für die Kinder schon sooooo faszinierend. Wir haben übrigens ganz normale Schultemperafarbe verwendet. Diese hat den Vorteil, dass sie gut aus- bzw. abwaschbar ist (sowohl aus der Kleidung der Kinder wie auch von meinem Fußboden)! Die ganzen Kunstwerke mussten ja irgendwo trocknen und draußen war es zu windig. 


Ein weiteres Highlight beim Drucken mit der Gelliplatte waren Tierpfoten, die aus Zeitungspapier ausgeschnitten wurden. Den passenden Namen des Kindes richtig bzw. spiegelverkehrt auf die Gelliplatte zu legen, war eine lustige Herausforderung. 


Nach der Mittagspause haben wir mit verschiedenen Blättern aus unserem Garten weitergedruckt. Dabei war das Staunen der Kinder groß, gerade als sie den zweiten Abdruck eines Blattes mit den einzelnen Blattadern sahen. So ein Positiv- bzw. Negativbild wollte jedes Kind haben. Dabei ging das Farnblatt als eindeutiger Favorit hervor ;-))). 


Ich zeigte den Kindern, dass man auch gut mit dem einzelnen Blatt selbst noch einmal drucken kann. Dazu haben wir die Blätter mit einem Pinsel mit einer Farbe bestrichen, auf das Papier gelegt, etwas Zeitungspapier darüber gelegt und entweder mit dem Handrücken oder mit einer Farbrolle darüber gerollt.


Zum Schluss gestalteten wir verschiedene Collagen aus den hergestellten Papieren.
Neben kreativen Schmetterlingen entstanden dabei auch kunterbunte Schnecken. 


Diese letzte Schnecke ist ein Gemeinschaftswerk von Amelie und mir;-))).
Wir alle hatten viel Spaß und große Freude am Ausprobieren, Legen, Kleben und Collagieren.
Und welches Tier würdet ihr aus dem Gelliprintpapier gestalten?

Übrigens wollen die Freundinnen von Mina ihre gesammelten Drucke
zu einem Gemeinschaftsbuch zusammenbinden,
um dann abwechselnd das Buch zum Betrachten auszutauschen.
Ich bin sehr gespannt, ob sie diese großartige Idee umsetzen.

Druckfrische Collagengrüße
sendet Euch

Karin


Sonntag, 9. Juli 2017

Es ist aufgetischt - feiner Spargel

im Junistickrahmen!

Als ich Ende Mai die neuen drei Begriffe von Mareike für unser Stickrahmenjahresprojekt las, war ich sehr zufrieden. "Papier - Mixed Media - Gradlinigkeit" hatte sie ausgewählt und mir auch schon sehr früh geschrieben, dass ihr Stickrahmen schon fertig ist. Ich hatte im Juni und auch diese Woche sooo viele Termine, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Mit drei Kindern an drei verschiedenen Schulen, bedeutet das auch viele unterschiedliche Vorstellungen. Ein Sommerfest, insgesamt drei verschiedene Konzerte meines Sohnes mit seiner Musikklasse, ein Kinderräubermusical in der Grundschule, ein Luthermusical, eine Kulturnacht, verschiedene Klassenausflüge (wo auch zum Teil die Kinder abgeholt oder zumindest zur Bahn gefahren werden mussten) und ganz nebenbei noch die vielen Klassenarbeiten und Abgabetermine. Aber, es ist ja fast alles geschafft, deshalb will ich nicht klagen. Die Kinder und die Eltern haben sich die Sommerferien wirklich verdient ;-))). Und so komme ich nun auch endlich dazu über meinen Stickrahmen: "Tischlein deck dich" zu berichten:


Am meisten gegrübelt habe ich über den Begriff Gradlinigkeit. Ich muss gestehen, er hat mir einige schlaflose Nächte bereitet. Auf dem Blog von Ulrike (Ulkau) entdeckte ich zu Beginn des letzten Monats die Idee aus Spargelstreifen Papier herzustellen. Sie verweist auf die Anleitung von Karin (fadenspielundfingerwerk). Das musste ich unbedingt ausprobieren, denn ich hatte gerade grünen Spargel für unsere Familie gekauft. Nachdem die einzelnen Spargelstreifen ca. 10 Minuten kochten, legte ich die einzelnen Streifen schachbrettartig auf einem Küchenpapier zusammen. 


Dann ließ ich sie trocknen. Mein Mann machte mich nach einiger Zeit darauf aufmerksam, dass sich die Blätter schon einrollen würden. Wenn ich nicht zügig den Spargel pressen würde, müsse ich wohl alles wegschmeißen. Im übrigen hat er mich sogar für verrückt erklärt, denn der Spargelgeruch hatte sich im ganzen Haus verteilt. (Ähm, das Problem war, dass ich meine gekochten Streifen noch aufbewahrt hatte. Schließlich kann man ja nie wissen, ob ich eventuell noch mehr Papier herstellen möchte ;-))). Aber am nächsten Tag konnte man nichts mehr mit der zusammenhängenden Masse anfangen. Während der nächsten Trocknungstage habe ich das Papier mehrmals gewendet und unter Druck gut austrocknen lassen. 


Voila, das Papier ist fertig - zwar mit Löchern und einigen Unebenheiten,
dafür aber nun geruchlos ;-))) und zum kreativen Verarbeiten geeignet ;-))). 

Ich liebe Spargelgerichte ;-))). Zusätzlich erinnert mich die leckere Mai-Juni-Speise auch an meine Kunstabschlussprüfung an der Uni. Wer das Stickrahmenprojekt von Mareike und mir fleißig verfolgt, der weiß, dass ich gerne einen persönlichen Bezug zu meinen Stickrahmenthemen herstelle. Dieses Mal, habe ich das Spargelbild von Manet direkt vor Augen. In meiner Kunstabschlussprüfung zog mein Professor aus einem gefühlt 500 Stück großen Stapel an Kunstpostkarten ca. 10 bis 15 Karten heraus, die der Prüfling dann einer Kunstepoche sowie einem Künstler zuordnen musste. Eine bessere Note erreichte man, wenn man zusätzlich noch etwas zum Inhalt des Bildes oder gar eine Anekdote dazu erzählen konnte. Das Spargelbild war eine Kunstpostkarte in meiner Prüfung. 
In dem Junistickrahmen soll nun der Spargel im Mittelpunkt stehen. Das Spargelpapier erinnert an die grünen Blätter in Manets Bild

Die einzelnen Spargelstangen habe ich nass gefilzt  


und die Akzente mit dem "Trockenfilzen" einer Nadel gesetzt.


Mit einer verformten Gabel kann ich die Spargelstangen,
die mit zwei roten Gummiringen zusammengehalten werden, gut auftischen ;-))). 


Zum Schluss habe ich noch eine passende rotweißkarierte Tischdecke aus meiner Stoffrestekiste als Untergrund für meinen Stickrahmen gewählt. Die Gabel mit dem Spargelpaket kann ich nach Belieben abnehmen. Denn meine Tochter Mina hat eigene Ideen, um den Tisch hübsch zu decken und mit meinem Junistickrahmen zu spielen ;-))).



Leider ist die Spargelzeit schon längst vorüber, 
aber die Freude auf das nächste Spargeljahr
bleibt mit dem Wandbild immer vor Augen ;-))).


Und mit welcher Lieblingsspeise würdet ihr meinen Junitisch decken? Schaut euch unbedingt auch die Juniausführung von Mareike an. Sie hat auch ganz wunderbar mit Papier gewebt. Es ist doch immer wieder erstaunlich zu welchen Ideen uns die drei Begriffe verleiten. Wer Lust hat in unser Jahresprojekt mit einzusteigen, ist ganz herzlich willkommen. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Am Ende des Jahres haben wir 12 unterschiedliche Stickrahmen, die unsere Wand schmücken.


Ach ja und die neuen drei Begriffe, darf ich ja diesen Monat vorgeben ;-). 
Ich entscheide mich für: Rosa - stachelig - Jeans!

Feine Tischgrüße
(vor allem an alle Spargelliebhaber)
sendet

Karin

verlinkt mit Resteverwertung, Stickrahmenjahresprojekt

Mittwoch, 5. Juli 2017

Sonnige Zeiten

am SonnenMusterMittwoch


Ich glaube, dass Mareike schon einige Tage ganz ungeduldig auf meinen Junistickrahmen wartet ;-))). Der neue Monat hat schon wieder angefangen und ich habe euch noch nicht meinen Junistickrahmen zeigen können. Morgen möchte ich ausführlich über meinen TischleinDeckDich-Rahmen berichten. Wer Lust hat kann heute gerne auf Instagram noch kräftig mitraten. Mareike fragt nun gewiss: Was gibt es denn zu gewinnen?? Ähm, ich überlege mal, mmmhhhh vielleicht eine meiner Jeansstoffpostkarten? Der Gewinner gibt das Thema vor und ich gestalte eine passende Jeanskarte dazu? Na, ist das was? Und so nebenbei könnten wir dann den neuen Begriff in unser Stickrahmenjahresprojekt einbauen. Allerdings stehen meine Begriffe für den nächsten Monat schon fest ;-)))). Also dann, rätselt gerne alle mit. Heute Abend gibt es noch einen kleinen Hinweis auf Instagram und morgen könnt ihr dann die Auflösung dort und auf meinem Blog sehen bzw. lesen;-)))).  

Aber nun zu meinem Sonnenmuster. Das hat auch mit unserem Stickrahmenjahresprojekt zu tun. Als ich bei Michaela gelesen habe, dass sie in diesem Monat Sonnenmuster sammelt, habe ich sofort an meinen Maistickrahmen gedacht. Dort habe ich mit Bast eine Sonne geknüpft. Schaut selbst, wie sie scheint und welche Muster ich daraus entwickelt habe ;-))).


Mehr zu diesem Stickrahmen, der eigentlich keine Sonne ist,
findet ihr hier.



Sonnenmustergeschenkpapier,


hier mit sonniggelbem Hintergrund


oder auch mit lustigem Sonnengesicht


garantiert sorgt es für ein Lächeln auf den Lippen ;-))).

Sonnige Mittwochsgrüße
schickt Euch

Karin

verlinkt mit Mustermittwoch





Freitag, 30. Juni 2017

Zeitungspapier als perfekter Untergrund

für neue Kunstwerke

Kirschblütendetail aus Strukturpaste auf grundierter Leinwand.

Nachdem ich das Zeitungspapier mit altdeutscher Schrift, 
einige Reststücke des Kreativsommers aus dem letzten Jahr, 
mit Serviettenlack aufgeklebt habe und die Leinwand anschließend gut getrocknet ist,
konnte ich mit Malerrollen den Hintergrund in unterschiedlichen Farbtönen auftragen.
Danach habe ich mit Strukturpaste die Kirschblüten ausgearbeitet und 
mit Acrylfarbe die Äste und Details der Blüten aufgemalt.


Obwohl ich noch nicht das Gefühl habe, dass mein Bild fertig ist,
passt es einfach ganz hervorragend zum Junipapierliebethema: 
"Zeitung und Zeitungspoesie" von Susanne.
Während ich ein größeres Acrylbild mit Zeitungspapier gestaltet habe,
konnten meine KunstAG Schülerinnen und Schüler den Stil von Paul Klee nachempfinden.
 

Gerade dieser Künstler experimentierte mit den verschiedensten Untergründen und so habe ich
in der letzten KunstAG Stunde in der Grundschule auch mit den Kindern experimentiert ;-))).
Es hat allen sichtlich Freude bereitet.

Kirschblütengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Papierliebe, Freutag,


Freitag, 23. Juni 2017

Vorfreude auf die Textil Art in Berlin

Morgen geht´s los



Ganz früh werden Carmen (Roetsch) und ich uns morgen auf den Weg machen, um gemeinsam die Textil Art in Berlin zu besuchen. Ich bin schon ganz schön aufgeregt und voller Vorfreude. Zwei Tage dürfen wir uns ganz unserem Hobby widmen. Natürlich werden wir beide ganz ausführlich über unseren Besuch berichten und bestimmt viele Fotos zeigen.
Am Sonntag werden wir sogar einen kleinen Workshop besuchen:

Monotypie auf Stoff: Drucken mit Gelatineplatten

Und wenn wir schon mal in Berlin sind, da wäre es natürlich auch schön vielleicht einige liebe Bloggerinnen zu treffen. Wer Lust hat an einem spontanen Bloggertreffen mit Carmen und mir,
der kann mir gerne bis heute Abend 21.00 Uhr in einem Kommentar Bescheid geben.
Wer die Textil Art am Sonntag, den 25.06.2017 besucht, 
der kann uns auch gegen 14.00 Uhr im 3.OG vor dem Raum 334 treffen.
Wir würden uns freuen.

Vorfreudige Grüße
sendet

Karin

verlinkt mit Freutag,

Freitag, 9. Juni 2017

Verspäteter Maistickrahmen

Gelb - wandelbar - Quasten

Zunächst muss ich mich entschuldigen, dass ich erst heute meinen Maistickrahmen zeigen kann. Obwohl er schon seit Ende Mai hier fertig liegt, habe ich es einfach nicht geschafft darüber zu schreiben. Besonders in der Schule geht es nun in den Endspurt und die Kinder müssen noch einmal zeigen, was sie alles können. Aber auch privat hatte ich in der letzten Woche jeden Tag Termine, die mich auf der einen Seite sehr erfüllt, aber auch meine ganze Zeit und Kraft in Anspruch genommen haben. Zum Beispiel habe ich mit einer Freundin in einer Grundschule Plakate zum Thema: "Alles Banane" gestaltet, im Kindergarten habe ich ein künstlerisches Projekt zum "Sommer" durchgeführt, nebenbei auf ein krankes Kind vormittags aufgepasst, natürlich auch meine KunstAG und noch einmal ein halbes Bühnenbild für ein Movicals mit Kindern gestaltet ... ach ja, da gab es noch eine Feierlichkeit, Ausflüge ins Schloss Augustusburg nach Brühl (total sehenswert) und in die Bundeskunsthalle nach Bonn in die aktuelle Ausstellung: "Comics" (wirklich absolut fantastisch für Klein und Groß) und ich habe spontan eine vierköpfige Familie, die aus ihrer Wohnung evakuiert werden musste, aufgenommen ... ja und der Haushalt? Na der erledigt sich doch so ganz nebenbei - oder? Der leidet und wenn man schon seit 3 Tagen einkaufen möchte, da hat man keine Milch mehr, kein Brot und backt das Brot statt mit Milch mit Sahne (schmeckt lecker). Ich glaube nun habe ich genug über die Zeiteinteilung einer Dreifachmama geplaudert. Jetzt bin ich froh und glücklich ein wenig Zeit zu haben, um euch endlich meinen Maistickrahmen zu präsentieren:



Die Begriffe: "Gelb - Quasten und veränderbar" habe ich für diesen Monat ausgesucht, denn ich hatte meinen Stickrahmen schon im Kopf. Das er dann doch ganz anders aussieht als geplant, das ist für mich schon zur Normalität geworden. Schließlich ist das Stickrahmenjahresprojekt von Mareike und mir schon im dritten Jahr und da gab es schon ganz häufig unerwartete und überraschende Ergebnisse. 

Geplant war einen äußeren Ring mit Quasten um den äußeren Stickrahmenring zu binden.
Dazu wählte ich zweifarbigen Bast in Gelb und Orange.
Das aufwändige Binden um den Rahmen hat sich in jedem Fall gelohnt:


Herausgekommen ist ein wundervoller Bilderrahmen,
den Mina oder auch andere Kinder nicht nur zu Karneval benutzen kann ;-)).


Problematisch bzw. was ich nicht bedacht habe:
durch das Binden mit dem Bast, passte der Stickrahmen nicht mehr
auf den Innenrahmen. Alles Aufschrauben und Drücken half nichts.
Da musste eine Lösung her.
Ich habe doch noch meinen Tigerstickrahmen aus dem Jahr 2015:

Alle Teile des Rahmens sind beweglich durch die innenliegenden Magnete
und der Stickrahmen ist etwas kleiner als meine derzeitigen Rahmen.
Er passt haargenau und hat sogar schon die perfekte Farbe für meine
Idee einen Löwenstickrahmen zu gestalten.


Als ich den Stickrahmen so betrachtete, habe ich dann statt des Löwens eher
eine Sonne gesehen ;-)))


Oder ist es doch eher eine "Emotioncard" ????


Nicht gleich so traurig, der Stickrahmen wird doch gleich zum
Löwen
-war doch schließlich so geplant-!
Aber zuerst bekommt die Sonne noch eine passende Sonnenbrille ;-))).


Hui, so viele Möglichkeiten, die dieser Rahmen bietet.
Die innenliegenden Magnete, die unterschiedlich ausgestalteten Seiten
(einmal der Wollfilz und auf der andereren Seite das goldene Snap Pap)
der einzelnen Teile, ergeben unendliche Möglichkeiten.
Und doch wollte ich doch ursprünglich nur einen ganz individuellen Löwen gestalten....

Gut gebrüllt kleiner Löwe,
aber jetzt wird es noch goldiger ;-)))))!!!!


Aber der Löwe sollte auch noch die Sonnenbrille aufsetzen ;-)))!


Puhhhh, ein solch wandelbarer, gelber, mit Qasten umhüllter Stickrahmen
muss nun endlich noch in unsere Jahressammlung.
Ihr müsst euch unbedingt auch noch den großartigen Maistickrahmen 
von Mareike anschauen. Der ist grandios.
Und ich muss mich nun ganz doll beeilen, denn sie hat sogar schon ihren 
Junirahmen fertig. Ich weiß die drei von ihr ausgesuchten Begriffe
schon nicht mehr. Aber halt: eines weiß ich doch noch -
mixed media. Das passt sowieso zu mir ;-)))).

Sonniggoldige Löwenbrillengrüße
sendet Euch

Karin

verlinkt mit Stickrahmenprojekt, Freutag, Resteverwertung